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  Besser als der Tod
geschrieben von: joe am Mittwoch, 23. August 2006, 12:12 Uhr
 
 
Einsatzberichte des TierRechtsBund-Teams





DUISBURG - Kein Luxus, aber besser als der Tod: In Duisburg-Rheinhausen werden 300 Tiere gepflegt, auf die schon der Abdecker wartete. Der Gnadenhof lebt von Spenden - mehr schlecht als recht

"Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, so dass er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte, dass kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen."

Bis nach Bremen hat der Esel es nicht geschafft, das weiß man aus dem Märchen der Gebrüder Grimm. Doch fand der Esel Gefährten und ein Heim, wo er den Rest seines Lebens bleiben konnte. So ähnlich war es auch bei Linus. Der hübsche Esel verbringt seinen Lebensabend auf dem Gnadenhof Zolopa in Duisburg Rheinhausen. Gemütlich trottet Linus über den Hof, läuft zu den Pferden auf die Weide, direkt am Rhein gelegen.

"Zieh lieber mit uns fort, etwas Besseres als den Tod findest du überall."

300 Tiere haben auf dem Gnadenhof ihre letzte Bleibe gefunden. Die Besetzung der "Bremer Stadtmusikanten" bekäme man leicht zusammen: Esel, Hund, Katze und Hahn. Und sie könnten eine Bigband gründen mit Pferden, Ziegen, Schafen, Hängebauchschweinen, Kaninchen, Meerschweinchen, Gänsen, Hühnern und Enten. Die Tiere kommen aus schlechter Haltung, aus Versuchslabors. Manche waren schon auf dem Weg zum Abdecker. Viele von ihnen sind krank. Aber die meisten haben nach ihrer Rettung noch einige gute Jahre auf dem Gnadenhof vor sich.

Sie haben ihre Geschichten. Eine schwarze Friesenstute entsprach nicht dem Rassebild, deshalb sollte sie zum Schlachter. Jetzt wird sie longiert, läuft flott im Kreis. Ein 28 Jahre altes Pferd leidet an Arthrose und Asthma, wird liebevoll umsorgt.

"Nun setzten sich die vier Gesellen an den Tisch, nahmen mit dem vorlieb, was übriggeblieben war."

Seit sechs Jahren bekommen alte, gequälte oder kranke Tiere bei Hans Zolopa (67) ihr Gnadenbrot. Der Hof ist gleichzeitig eine Jugendfarm mit zwei Standorten. 30 Jugendliche helfen, sind Paten, verbringen ihre Freizeit auf der Farm mit Blick auf die Großstadtkulisse.

"Den Bremer Stadtmusikanten gefiel es so gut dort, dass sie beschlossen, für immer zu bleiben".



Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft, die Ställe ausmistet, Pferde striegelt, Tiere füttert oder einfach mal Streicheleinheiten verteilt. "Das ist mein zweites Zuhause", sagt Robin Wäldchen, der seit zwei Jahren dabei ist. "Wir sind wie eine große Familie", beschreibt Nicole Kaufmann. Sie ist eine Einstallerin, das heißt, sie hat ihr gesundes Pferd zur Miete auf der Jugendfarm untergestellt. Bei anderen Pferdenarren stößt sie damit auf Unverständnis, denn luxuriös ist der Gnadenhof nicht. Vom Stall splittert die Farbe ab, die Zäune sind windschief und im Aufenthaltsraum senken sich die Bodenplatten.

Aber die Freiwilligen sind erfinderisch. Ausgemusterte Badewannen werden zu Tränken für die Pferde umfunktioniert. "Ich kann helfen", sagt Nicole.

Und auf Hilfe ist der Gnadenhof dringend angewiesen. Ein Landwirt aus Dinslaken hat gerade Stroh- und Heuballen gespendet, ein Markthändler bringt Gemüse vorbei, und vor dem Tor stapeln sich Tüten mit Brot. Solche Spenden kommen aber leider nicht regelmäßig.

Finanziell unterstützt wird der Tierfreund Hans Zolopa seit einem Jahr vom TierRechtsBund. 2005 war der damalige Geldgeber "Arche 2000" insolvent geworden. Die Tiere wären "entsorgt" worden, falls Zolopa den Hof nicht aus eigenen Mitteln hätte finanzieren können. Der " Tier-Rechts-Bund" sprang ein. Die Überbrückung für ein Jahr sei gelungen, doch durch den langen, kalten Winter seien die Kosten immens gestiegen, erklärt Petra Merz, Sprecherin des TierRechtsBunds.

Die Fixkosten für Futter und Unterhaltung des Hofs liegen nach Angaben der Tierschützer bei 2500 bis 3000 Euro monatlich. Hinzu kämen unkalkulierbare Posten wie Tierarztkosten oder Reparaturen an den Anlagen. Und so reichen die Spenden nicht aus. Jetzt im Sommer ist es einfacher, für die 300 Tiere zu sorgen. "Aber der Herbst kommt", sagt Hans Zolopa, und es klingt bedrohlich. Wenn das Geld nicht dauerhaft fließt, müssen einige der Tiere zum Abdecker. Ein Schicksal, vor dem die Tierfreunde sie doch bewahren wollten.

Quelle: WAZ, Text: Nadja Kremser

Spenden für den Gnadenhof Duisburg:

TierRechtsBund
Stichwort: "Gnadenhof Duisburg"
Konto-Nr.: 7900 222 700
BLZ: 430 609 67Ökobank GLS - Freiburg

Weitere Infos:
TierRechtsBund-Hotline: Tel. 01805 - 778 778


 
 
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Gnadenhof mit über 400 Tieren vor dem "Aus"

 

Besser als der Tod | Benutzeranmeldung | 22 Kommentare
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Re: Besser als der Tod (Wertung: 1)
von Shettymaike am 26.08.2006, 17:45 Uhr

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von Anonymous am 13.04.2008, 22:58 Uhr
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von Anonymous am 13.04.2008, 22:58 Uhr
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