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  TierRechtsBund-Hilfe für Labrador-Welpen
geschrieben von: joe am Sonntag, 31. Oktober 2004, 12:20 Uhr
 
 
Einsatzberichte des TierRechtsBund-Teams



AUFBAUSPRITZE GEGEN UNTERGEWICHT
 - Sie sehen aus wie Plüschtiere einer bekannten Marke. Das findet auch die vierjährige Celine. Sie spielt mit den beiden Labrador-Welpen im Garten, und dabei ist den sechs Wochen alten Hundebabys nicht anzumerken, dass sie bisher keinerlei Zuwendung erfahren haben. Bisher lebten sie in Gefangenschaft und sind erst seit wenigen Stunden in Freiheit. Zu verdanken ist dieser glückliche Umstand vor allem Petra Merz. Sie ist für die Pressearbeit des Tierrechtsbunds verantwortlich, dessen Leitstelle seit Mitte dieses Jahres in Kaarst ansässig ist. Hier kommen alle SOS-Rufe an erklärt Petra Merz.



Einer von ihnen betraf einen mysteriös erscheinenden Hundehändler in Uedem, Kreis Kleve. Er war bereits bei Routineüberprüfungen aufgefallen, und Stichproben hatten ergeben, dass nicht alles mit rechten Dingen zuging. „Wir dürfen nicht auffallen, müssen deshalb auch schon mal in die Trickkiste greifen“, weiß Petra Merz.

So gab sich die Kaarsterin vor drei Wochen bei Hundehändler Hans Enders als Interessentin aus, kaufte für 200 Euro einen der Labrador-Welpen und musste dabei feststellen, dass das Muttertier mit ihren Welpen in einem Verlies ohne Fenster gehalten wurde und die jungen Hunde auf dem kalten Steinfußboden liegen mussten.

„Der Mann hat absolut keinen Bezug zu Tieren, hat die Welpen mit dem Fuß getreten“, musste Merz erleben. Als sich bei einem zweiten fadenscheinigen Besuch nichts geändert hatte, schaltete sie eine Ärztin des Veterinäramtes Kleve, ein.

Dort ist Hundehändler Enders „amtsbekannt“. Deshalb musste schnell gehandelt werden, und die Tierfreunde waren sich einig, den langen Amtsweg zu umgehen. Allerdings konnte sich Petra Merz in Uedem nicht mehr sehen lassen, das wäre zu gefährlich für sie gewesen. So wurden Mitarbeiterinnen hingeschickt, um insgesamt fünf Hunde gegen eine „Schutzgebühr“ freizukaufen. Jetzt trafen die trächtige Pudelmischlings-Hündin, ein Jack-Russell-Mix, die Labrador-Mutter und zwei ihrer Welpen in Kaarst ein.

„Sie waren voller Flöhe, Ohrmilben und Würmer“, stellte Petra Merz fest und unterwarf in ihrem Garten die Tiere einer Shampoonier- und Sprüh-Kur. Zuvor waren sie von Dr. Werner Johannes, Kaarster Veterinär, untersucht worden.

Die Pudeldame, die im Januar ihre Jungen zur Welt bringen wird, erhielt eine Aufbauspritze, denn es wurde Unterernährung attestiert. Und bei Durchsicht der Papiere wurde klar, mit welchen Tricks der Händler aus Uedem arbeitet. Die Impfpässe sind ebenso falsch wie die Altersangaben.

Jetzt suchen die Vierbeiner, die vorerst in Pflegestellen untergebracht wurden, ein neues Zuhause. „Die Hunde sind so dankbar“, weiß Petra Merz aus Erfahrung.

Sie hofft, dass sich im Pressebüro des Tierrechtsbunds unter der Rufnummer 02131/1768129 Interessenten melden, die einen der Hunde aufnehmen möchten.

 
 
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